Gesunde Ausbildung

Laut einer im August 2015 veröffentlichten Studie der Deutschen Industrie- und Handelskammer wurde in einer Onlinebefragung von 11.129 Ausbildungsbetrieben unterschiedlicher Unternehmensgrößen festgestellt, dass 32 % der Ausbildungsplätze im Jahr 2014 nicht besetzt werden konnten. Im Vorjahr waren es nur 12 %. Dabei stellten 75 % der Ausbildungsbetriebe Schulabgänger mit einer schwächeren Ausbildungsreife ein.

Es wird deutlich, dass Unternehmen bereits bei den Anforderungen auf Basiskompetenzen aus der Schulbildung verzichten, um die Ausbildungsplätze mit geeigneten Azubis zu besetzen. Zunehmend bieten Unternehmen mehr und mehr interne Lehrangebote an, um die Schulabgänger auf ein Leistungsniveau zu entwickeln, das den Anforderungen des jeweiligen Berufsbildes entspricht.

Aus Perspektive der Azubis ist das Angebot an Arbeitsplätzen vielfältig. Das Interesse fällt auf den Arbeitgeber, der die attraktivsten Zusatzangebote bietet.

Willkommen im (Arbeits-)Leben

Die Schulzeit ist vorbei, der gewohnte Alltag ändert sich. Es gibt neue Herausforderungen, denen man sich jetzt stellt.

Wie war das? „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens?“. Mit Beginn der Ausbildung haben Azubis einen großen Schritt in ihre Zukunft gemacht. Sie haben sich beworben, haben erfolgreich das Bewerbungsgespräch gemeistert und sind jetzt in einem neuen Umfeld angekommen. Neue Kollegen, Chefs und vor allem viele neue Aufgaben warten auf sie.

Verhalten 3.0

Es geht um den gesunden Übergang von der Schule in die Ausbildung. Vom Elternhaus in die Freiheit und Selbstverantwortung. Also das Verhalten von 2.0 auf 3.0 anpassen. Der neue Lebensabschnitt hält andere Herausforderungen bereit: ungewohnte Arbeit, neue Leute, neue Umgebung, selbstgesteuertes Lernen. Hierfür müssen Azubis Kompetenzen aufbauen, wenn sie gesund bleiben wollen. Der Arbeitgeber kann hier in der Weiterentwicklung des Gesundheitsverhaltens mit nützlichen Tipps unterstützen. So löst sich manche Sorge auf.

Mit dem Spaßfaktor lernen

Arbeitgeber können bei der gesundheitsförderlichen Entwicklung von Azubis den „Spaßfaktor“ für den Lernerfolg nutzen. Ein Arbeitgeber, der sich für erlebbare Maßnahmen mit überwiegend praktischen Erfahrungswerten entscheidet, stärkt jeden Arbeitnehmer für das künftige Berufsleben. Durch die modularen Ansätze in den unterschiedlichen Bereichen übernehmen die Azubis von Beginn der Ausbildung an Verantwortung für ihr eigenes Gesundheitsverhalten. So können sie Handlungskompetenzen aus- und aufbauen. Gleichzeitig bindet der „Wohlfühlfaktor“ den Azubi an das Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er dem Arbeitgeber auch nach der Ausbildung treu bleibt, steigt.

Es lohnt sich!

Investitionen in die Gesundheitsförderung der Zielgruppe Azubis rechnen sich für beide Seiten. Das Unternehmen erhöht seine Wettbewerbsfähigkeit bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden und die Abbruchquote während der Ausbildung kann verringert werden. Die Auszubildenden erhalten über die gesamte Ausbildung Unterstützung und Aufmerksamkeit. Sie sind somit von Beginn an motiviert.

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