Employee Assistance Program

Was versteht man unter Employee Assistance Program?

Employee Assistance Program (EAP) wird in Deutschland auch als externe Mitarbeiterberatung bezeichnet. EAP wurde entwickelt, um Mitarbeitern eine Anlaufstelle für psychosoziale Probleme zu bieten. Durch ein Team von qualifizierten Beratern haben Mitarbeiter und Führungskräfte sowie oft auch ihre Familienangehörigen die Möglichkeit, in vielen Lebenslagen Unterstützung zu erhalten. Ursprünglich entwickelt hat sich das EAP in den 1930ern und diente zur Unterstützung in der Suchtberatung. In den USA ist das EAP mittlerweile fest in vielen Unternehmen etabliert und auch in Deutschland gewinnt es zunehmend an Bedeutung.

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Basiswissen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Wenn Menschen sich in Sozialräumen bewegen, besteht immer auch Konfliktpotential. Konflikte sind nicht grundsätzlich negativ zu bewerten, führen sie jedoch zu einer psychischen Belastung, hat dieses auch Auswirkungen auf den Menschen im Setting Arbeitsplatz, an dem er ja einen Großteil seiner Zeit verbringt.

In Deutschland existieren mehrere Beratungsformen, die von Dienstleistern angeboten werden, von denen zwei besonders ausgeprägt und geschätzt sind:

  1. Telefonische Beratung – Den Mitarbeitern wird eine Telefonnumer an die Hand gegeben, unter der sie direkt mit einem professionell ausgebildeten Berater verbunden werden.
  2. Face-to-Face Beratung – Ähnlich einer klassischen Sozialberatung sitzen Mitarbeiter dem Berater hier direkt gegenüber.
  3. Online Beratung – Via E-Mail und/oder (Video-)Chat können Mitarbeiter sich direkt mit einem Berater austauschen.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ergeben sich folgende Argumente für die Einführung eines EAPs:

  • Steigende Mitarbeiterbindung
  • Weniger Ausfallkosten durch Fehlzeiten
  • Höhere Produktivität durch weniger Präsentismus sowie durch höhere Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft

Die allgemeine Kostenwirksamkeit von EAP wurde in den letzten Jahren unter anderem durch die im Rahmen des Corporate Health Awards publizierte Studienreihe „Gesundheitsmanagement“ hinreichend validiert. Allerdings konstatiert die Studie auch die zwingende Notwenigkeit von Qualität und einer Orientierung an den kundenspezifischen Voraussetzungen für den Erfolg.

Kernaufgaben des EAP sind unter anderem die psychosoziale Beratung, die gezielte Beratung von Führungskräften, die Beratung von persönlichen und arbeitsplatzbezogenen Anliegen sowie Rechtsberatung.

Weitere Informationen erhalten Sie in folgenden Kategorien:


Best Practice-Beispiele und Inspirationen zur Entwicklung Ihres BGMs

EAP Quo vadis? Professionelle Mitarbeiterunterstützung auf dem Weg vom Hilfsprogramm zum Managementinstrument (Dr. Hansjörg Becker, INSITE-Interventions GmbH, 2012)
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Gesundheit als Wettbewerbsvorteil (Fürstenberg, Werner, Fürstenberg Institut GmbH, 2011)
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Zur Übersicht ausgewählter Informationen und Wissensinhalte

Extern unterstützt – Dr. Hansjörg Becker (Insite Interventions GmbH), Prof. Dr. Stephan Burger (MedicalContact AG), health@work 05/2015
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Nutzen des EAP vor allem in der Sekundärprävention, ICAS, 2015
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Studienband Qualitätskriterien der Externen Mitarbeiterberatung, Deutsches EAP Forum, 2015
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Qualitätsanforderungen an ein Employee Assistance Program (EAP) aus Praxissicht –
Studienergebnisse EuPD Research, 2012
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EAP Improves Health Status and Productivity, and Demonstrates a Positive ROI, Morneau Shepell, 2011
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EAP Counselling: Outcomes, Impact and Return on Investment, Paul J. Flanagan & Jeffrey Ots (s.a.)
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Die erschöpfte Organisation, Vortrag EAP, Fürstenberg Institut, Fachtagung Uni Bielefeld, 2011
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