Die Grippe – Herausforderung fürs ganze Büro

Virus

Die Grippe ist zurück: Das Robert-Koch-Institut warnt vor der diesjährigen Grippewelle. Zwar passe der verwendete Impfstoff der Grippeschutzimpfung gut zu den bisher bestätigten Viren, dennoch wurden bereits zwölf größere Grippe-Ausbrüche mit mehr als 1200 Erkrankten gemeldet. Die Grippe- oder Influenzaviren verbreiten sich leicht durch Tröpfchen-Infektion, also beim Sprechen, Niesen oder Husten.

Immer noch verwechseln viele Menschen eine Erkältung, also einen grippalen Infekt, und eine echte Grippe oder Influenza. Dabei nehmen auch viele ArbeitnehmerInnen nicht nur wenig Rücksicht auf sich und ihre eigene Gesundheit, sondern können auch die KollegInnen im Büro anstecken. Dann können ganze Abteilungen ausfallen und längere Ausfälle drohen. Gerade Führungskräfte neigen oft dazu, um der Präsenz willen im Büro zu erscheinen, und bieten so ein besonders schlechtes Beispiel; ArbeitsmedizinerInnen sprechen von „Präsentismus“.

Die beste Prävention: erkrankte MitarbeiterInnen sollten zu Hause bleiben oder schnell wieder nach Hause geschickt werden, um die Ansteckungsgefahr zu senken. Da Antibiotika eine Grippe nicht bekämpfen, empfehlen Ärzte vor allem (Bett-)Ruhe. Außerdem wird für Risikogruppen, also Menschen ab 60 Jahren, Schwangere oder Personen mit umfangreichem Publikumsverkehr die Grippeschutzimpfung empfohlen, die teilweise auch von Betriebsärzten angeboten wird. Corporate Health-ExpertInnen raten außerdem dazu, das Management-Feld „Gesunde Führung“ nicht nur ernst, sondern auch wörtlich zu nehmen und auf ihre Vorbildfunktion zu achten.

Eine weitere Grundregel betrifft die Hygiene. Händeschütteln und der Kontakt zu schniefenden oder hustenden Personen sollten vermieden werden, die Wichtigkeit des richtigen Händewaschens betont. Dazu gehören möglichst warmes Wasser und Seife und eine Dauer von mindestens 30 Sekunden. Einmalhandtücher sind zu empfehlen. Stark beanspruchte Gegenstände oder Stellen, insbesondere Türklinken, sollten regelmäßig desinfiziert werden.

Unbequem wird es spätestens beim Lüften, sowieso ein ewiger Streitpunkt in Gemeinschaftsbüros: während die einen schon nach wenigen Sekunden frieren, würden die anderen am liebsten dauerhaft das Fenster öffnen. Zur Grippesaison haben letztere ein besseres Argument:  die trockene Heizungsluft trocknet nämlich bekanntermaßen die Nasenschleimhaut aus und macht sie um vieles anfälliger für die Viren. Außerdem können die Erreger in der Raumluft einige Stunden überdauern – dabei kann man viele von ihnen einfach „rauslüften“.

Die jeweils aktuelle Grippesituation in Deutschland finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts unter https://influenza.rki.de/.

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