Blended Corporate Health

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Hören, sehen, sprechen, selbst etwas tun – jeder Mensch lernt anders. Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Mensch Dinge, die er hört, etwa zu 20 Prozent behält, beim Sehen 30 Prozent, durch die Kombination von Hören und Sehen etwa zu 50 Prozent.  Werden Inhalte gesehen, gehört und man spricht selbst darüber, verinnerlicht man sie zu rund 70 Prozent und wenn man sie sieht, hört, darüber spricht und in Ergänzung selbst aktiv wird, werden Inhalte sogar zu 90 Prozent angeeignet. Genau dies ist der Ausgangspunkt für den Blended Corporate Health Ansatz, der das Beste aus zwei Welten miteinander verbindet, um die höchste Effizienz im Gesundheitsmanagement zu erzielen.

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Jeder Mensch fühlt sich durch etwas anderes angesprochen, aufgrund eigener Erfahrungen reagiert jeder unterschiedlich auf Angebote. Das bezieht sich auch auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement und seine gesamte Leistungs- und Angebotsbreite. Wer heutzutage seinen Mitarbeitern einen integrierten Ansatz bieten und ein optimales BGM-Angebot machen möchte, kommt auch aus ökonomischen Gründen nicht umhin, ihnen eine Kombination aus dem klassischen Ansatz und der digitalen Variante anzubieten. Unsere Welt wird zunehmend digital. Jeder von uns ist vielfach vernetzt, mobil und möchte überall und zu jeder Zeit nicht nur erreichbar sein, sondern auch auf Informationen und Angebote zugreifen können. Wer viel beruflich unterwegs ist, z.B. im Außendienst, möchte Angebote vielleicht eher im Randzeitenbereich nutzen oder aber im privaten Setting. Für Organisationen stellt sich diese Herausforderung spätestens dann, wenn sie dezentral aufgestellt sind.  Auch persönliche Befindlichkeiten können den Einzelnen davon abhalten, sich im Unternehmen an Angeboten zu beteiligen. Manch ein Arbeitnehmer war bislang vielleicht auch nicht besonders sportaffin oder hat sich mit seinen Ernährungsgewohnheiten auseinandergesetzt. Um gerade auch diejenigen in das betriebliche Engagement für mehr Gesundheit einzubeziehen und einen höchst möglichen Nutzen für alle zu erzielen, bietet der kombinierte Ansatz ein breites Portfolio an Optionen.

Die Vorteile des klassischen Ansatzes sind, dass Präsenzdienstleistungen physisch erlebbar sind, einen hohen Individualisierungsgrad bieten und dadurch zu einer höheren persönlichen Identifikation mit dem Angebot und dem Überthema Gesundheit führen. Der Kontakt von Mensch zu Mensch ist nicht zu ersetzen und beinhaltet auch immer eine Wertschätzungskomponente durch die persönliche Ansprache. Präsenzangebote beinhalten eine hohe soziale Komponente, die Teilnehmer unterstützen und motivieren sich gegenseitig. Bedürfnisse und tatsächliche Interessen der Teilnehmer können besser berücksichtigt werden. Wesentliche Bausteine sind neben den eigentlichen Angeboten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Psyche auch niederschwellige Informationsangebote in Kombination mit individueller und persönlicher Beratung sowie einem Coaching. Neben diesen erlebbaren Maßnahmen, die auch Eventelemente beinhalten, bietet der  klassische Ansatz die Möglichkeit einer komplexeren Analyse, dem Einsatz von Screenings und Diagnoseverfahren. Analyse, Controlling und Evaluation greifen unmittelbar ineinander. Lernmanagement ist dabei ein ganz wesentlicher Faktor.

Der digitale Ansatz von BGM Maßnahmen bietet die Möglichkeit, jederzeit und von jedem Standort aus, auf Angebote zugreifen zu können. Dies fördert aufgrund der standardisierten Qualität die eigene Gesundheitskompetenz über das berufliche Setting hinaus. Teilnehmer lernen, wie, was und wo es ihnen passt. Jeder bestimmt sein Tempo bei der Umsetzung selbst, was zugleich jedoch eine hohe Eigenmotivationskompetenz erfordert. Inhaltliche Schwerpunkte werden selbst gesetzt und bieten damit das Optimum für die persönliche Lernkurve. Online-Kurse, Online-Coaching, Teil einer Community zu sein und die Integration von Lifestyle-Elementen wie Schrittzähler, Tracker und Sensorik durch zur Verfügung gestellte Apps und sowie ein Marktplatz-Ansatz sind Merkmale der Online Dienstleistungen. Je nach digitaler Plattform und digitalem Dienstleister ist eine einfache, individuelle und motivierende Betreuung der einzelnen Teilnehmer bis zu einem gewissen Maße möglich. Zugleich bietet der digitale Ansatz auch die Option, Kennzahlen und Nutzungsdaten zu erfassen, natürlich immer unter höchsten Datenschutzanforderungen.

Strukturlösung

Beide Ansätze haben für sich genommen Vor- und Nachteile – das bedeutet, in Kombination verbindet der Blended Corporate Health Ansatz das Beste aus zwei Welten, erzielt eine höhere Reichweite und spricht eine breitere Nutzergruppe an. Möglich wird dies durch die zur Verfügung stehenden Schnittstellen, wie das individuelle Lernmanagement, das BGM Controlling und die BGM Steuerung sowie dem Einsatz von Strukturlösungen, also externen betrieblichen Gesundheitsmanagern und –förderern, die für die Präsenz, den Impuls und die einheitliche Qualitätsgestaltung im Unternehmen und/ oder der Region sorgen. Gleichzeitig ermöglicht der Blended Corporate Health Ansatz die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, wie die psychische Gefährdungsbeurteilung, Führungskräfteunterweisung und die effektive Gestaltung des BEM gerade auch für Unternehmen mit besonderen Herausforderungen:

  • dezentral aufgestellte Unternehmen,
  • Unternehmen mit geringer Mitarbeiterzahl,
  • Unternehmen mit dem Bedarf eines multilingualen Angebots,
  • Unternehmen in strukturschwächeren Gegenden
  • Unternehmen mit spezifischen Zielgruppen.

Höchst mögliche Individualisierung, die Verbindung von klassischen Präsenz- und modernen Digitalangeboten und dadurch eine breite Zielgruppenabdeckung sind Argumente für den Corporate Blended Health Ansatz.

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